24 Tage Glück

Macht der Gedanken

Auf die Dauer nimmt die Seele die Farben der Gedanken an.

Sei dein eigener Regenbogen 🙂

Gestern-HEUTE-Morgen

Glücklich sein aber wie?

Um zu verstehen, warum ich so bin wie ich bin, musst ich beginnen zu verstehen, wo meine Wurzeln sind.

Auf dem Weg zur eigenen Familie begann ich den Weg zu mir selbst.

Wie ich in meiner „Biografie“ schon erwähnt habe bin ich als Letztes von 3 Kinder 1985 zur Welt gekommen. Meine Mum war alleinerziehend.

Ich bin ohne Vater groß geworden. Diese Erkenntnis hatte doch schon früh, aber was das bedeutet wusste ich lange nicht. Es war normal.

Ich war Tochter, beste Freundin und aus meiner Sicht vlt. auch ein Stück weit Partnerersatz, zumindest kam ich mir so vor.

Mein Vater hat sich früh entschieden seinen Weg in meinem Leben zu beenden. Ich denke, den damaligen Umständen geschuldet sah er keinen anderen Weg.

Er nahm sich das Leben. An dieser Stelle möchte ich kein Mitleid.

Er hatte seine Gründe, die nur er kennt. Es macht mich jedoch traurig, dass ein junger Mann, meines Wissens damals ca. 32 Jahre alt keinen anderen Ausweg sah.

Ich bin heute 35 Jahre alt, in wenigen Wochen erreiche ich mein 36. Lebensjahr.

Doch vor 3 Jahren war ich an einem Punkt in meinem Leben, wo ich mir bewusst machen musste: Tina, das ist dein Leben.

Aus Gründen des hohen Respektes zu Personen in meiner Geschichte möchte ich nicht allzu viele Details preisgeben, aber ich war an einem Wendepunkt in meinem Leben. Ich wurde mir bewusst, dass ich in dem Alter bin, in dem mein Vater nicht mehr weiter wusste. Ich habe beschlossen weiter zu leben.

Zugegeben, es gab einen Moment in meinem Leben, da war ich mir für eine Millisekunde dessen nicht mehr sicher. Aber ich denke der Sturkopf in mir und der Wille glücklich zu sein ließen keine weiteren Gedanken zu.

Ich war in einer Beziehung, von außen betrachtet war es perfekt. Wir waren jung und genossen das Leben. Die Jahre vergingen, wir wurden erwachsen, wir machen Sachen, die man halt gefühlt von uns erwartet. Doch dabei verloren wir uns. Rückblickend würde ich das so sagen.

Im Januar 2018 war plötzlich alles anders. Ich wurde mit einem Leben konfrontiert, auf das ich nicht vorbereitet war.

Bin eine Romantikerin? Vielleicht. Bin ich naiv? Vielleicht? Bin ich gutmütig? Mit Sicherheit!

Ich erlebte einen Schock. Ich erlebte einen Schmerz, von dem ich nicht geglaubt hätte den zu fühlen. Und nun steht Frau da und versucht wieder zu leben.

Nach Wochen von unzähligen Tränen, zu viel Alkohol , zu wenig Schlaf, Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und zu viel Arbeit stoppte mich mein Körper.

Oft fehlte mir in dieser Phase mein Vater. Oft fragte mich, ist das er Grund warum es schiefging? Ich lernte früh selbständig zu sein, Verantwortung zu übernehmen. Ich lernte nicht wirklich wie eine „intakte“ Beziehung funktioniert. Das klassische Bild von Mutter, Vater, Kind hatte ich nicht.

In meiner Zeit in Heidelberg lerne ich einen Menschen kennen (und Insider wissen jetzt genau wen ich meine) der für mich diese Lücke ein Stück weit füllte. Mit freundschaftlichen-väterlichem Rat stand er mir auch hier zu Seite. Ich würde sagen: ein Stück Glück für mich.

Ich begab mich zu Ärzten, Therapeuten und in eine Reha, um wieder den Weg in ein Leben zu finden. Um den Weg zu mir zu finden.

Auf diesen Weg begleiteten mich Menschen, die ich lieben und schätzen lernte. Menschen, den ich dankbar bin das sie damals für mich da waren.

An glücklich sein habe ich da nicht gedacht. Ich fragte mich und frage mich noch immer, spüre ich das, wenn ich glücklich bin? Wie muss sich das anfühlen? Bin ich egoistisch, wenn ich glücklich bin?

Auf dem Weg zu meinem Glück erlebte ich weitere Erfahrungen, die alles in Fragen stellten. Einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben wurde krank. Ich stellte mir wieder die Frage: Kann ich jetzt glücklich sein, während andere Menschen nicht wissen wie es weiter gehen soll? Glaubenssätze und Prägungen ließen dieses nicht zu. Ich spoilere mal 🙂 dieser wichtigen Person geht es wieder gut, die Krankheit wurde besiegt und ein Stück Glück kehrte zurück in mein Leben.

In den letzten Jahren wurde ich so oft mit den Begriff Glück konfrontiert?

Weißt DU, wann Du aus tiefstem Herzen glücklich warst?

So oft hören wir, tu, was dich glücklich macht. Aber wie?

Ein erster Schritt ist, würde ich sagen, jeden Tag dankbar dafür zu sein, dass wir selbständig Luft einatmen können, dass wir die Augen öffnen können, dass wir aufstehen können, dass wir einen neuen Tag erleben dürfen.

Bin ich glücklich? Nein! Geht es mir deswegen schlecht? Nein! Bin ich auf dem Weg zum Glück, definitiv ja. Und ich bin unendlich dankbar für jeden neuen Tag.

Zum Schluss möchte ich euch einen kleinen Auszug aus einem Beitrag einer Freundin zitieren:

Das Leben ist nicht nur Schwarz, Weiß oder Grau – Man muss lernen, die Farben zu sehen, auch wenn sie nicht da sind. Es läuft nicht immer so wie man es sich wünscht. Man kann es dann annehmen oder daran arbeiten, dass es so wird wie man es möchte.

Privat.

Lasst uns gemeinsam jeden Tag ein Stück glücklicher sein.

Ab dem ersten Dezember werde ich in meiner Instagram Story jeden Tag ein Glückstürchen für euch öffnen. Ein Adventskalender der Tina-Art.

Folgt mir gerne 🙂 Einfach auf den Insta-Button drücken und ihr verpasst nix mehr 🙂

Ich freue mich auf euren Besuch…

Herz vs Kopf

Wenn das Herz anfängt zu denken?!

Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Wir lernen: „Denk mit Kopf und fühle mit dem Herzen.“

In den letzten Monaten spielt bei mir alles verrückt.


Kopf vs. Herz

Gefühlt manchmal stündlich wechseln sich die beiden am Steuer ab.

In meinem Coaching habe ich begonnen zu lernen in mich reinzuhören. In der Realität gar nicht so einfach, im Stress des Alltags. Wer kennt das auch so?

Man kennt den Spruch „Denk mal drüber nach“. Aber was passiert dann?

Ich wäge ab, mache gedanklich Listen zum Pro und Contra. Erst vor kurzem wieder bekam ich genau den Rat, dass so zu machen,

Dann hab ich viele objektive Fakten und plötzlich meldet sich da das Herz!

Es pocht sehr, sehr stark in meiner Brust. Und selbst dann denke ich mir:“ Tina, das bildest Du Dir ein.“

Es heisst aber auch :“ Spür mal in dich rein.“

Wenn das Herz anfängt zu denken. Heißt seine Sprache Liebe?

Diese Frage versuche ich gerade für mich zu beantworten.

Kannst Du diese Frage beantworten?

Vor einiger Zeit habe ich beschlossen neue Menschen kennenzulernen und das war definitiv eine reine Kopfentscheidung.

Mein Herz fragte:“Liebst du dich genug, um zu geben?“

Diese Frage habe ich konsequent ignoriert.
Über ein Dating-Portal habe ich unterschiedliche Männer kennengelernt. Spannende Sache. 🙂

Was ich dabei erlebt habe, war jenseits meiner Vorstellung, aber darüber werde ich separat berichten.
Bei all den Erfahrungen habe ich auch positive gemacht und Menschen kennengelernt, die weit über das Bett hinaus denken.

Auch lernte ich ganz klassisch durch meinen Freundeskreis Menschen kennen, die mir ein gutes Gefühl gaben und geben. Auch hier erlebte ich Gefühle, die ich nicht erwartet oder gekannt hatte. Diese Menschen bringen ihre Päckchen und Geschichten mit in mein Leben.

Mein Herz begann zu denken, ich fühlte. Mein Kopf sagte:“ Willst Du das?

Ja, Nein, Ja, Nein. Ich hörte auf mein Herz und jetzt sind aus neuen Bekannten Freunde geworden.

Eine weitere Begegnung hingegen hat mich emotional so überrascht, dass ich das bei aller Logik und gemachter Erfahrung nicht mehr wusste wie mir geschieht. Es fing wieder an: Herz vs Kopf.

Dieser Mensch gab mir gute Gefühle, weckte in mir dunkle Seiten und verletzte mich emotional.

Ich habe meine rationalen Gedanken natürlich ignoriert, weil ich in mich hineingespürt habe.

Nach Monaten von Ungewissheit habe ich mit kosmischer Unterstützung beschlossen, auf meinen Kopf zu hören, den Schmerz zu ertragen und diesen Menschen gehen zu lassen. Diese Bewusstheit hat mir geholfen mich auf neue Begegnungen einzulassen.

Die Zeit vergeht und schon kommen Menschen aus meiner Vergangenheit zurück und konfrontieren mich mit der Aussage zu Beginn des Beitrages. Und ich frage mich erneut, möchte ich auf mein Herz hören?

Bei all den Fragen, spüre ich eine Ruhe in mir. Ich spüre, dass sich mein Weg ebnet und ich nichts entscheiden muss.

Zum Schluss möchte ich euch von einem Gespräch mit einer Bekannten berichten.

Sie erzählte mir von ihrer Liebesgeschichte.

Sie hatte sich in einen Mann verliebt, der aus gesellschaftlicher Sicht nicht zu haben war. Für sie war das eine Liebe, die nicht sein darf. Sie hat sich diese Gefühle, ganz Kopfmensch wie sie sagt, lange verboten. Aber irgendwann konnte sie das nicht mehr.

Rückblickend sagte Sie :“ Ich sehe was mir für tolle Sachen passieren können, wenn ich auf meinen Herz höre.“

Quelle ,Privat.

Für mich heißt das: Tina spür in dich rein und vertrau darauf, dass dein Herz für dich denkt.

Hier noch passende Musik dazu: https://youtu.be/5fAoV_AAMf0

Bleibt echt 🙂

It’s me, It’s Tina

The Time is Now

What ´s Next

Anmerkung: Die genannten Verlinkungen zu Videos und anderen Medien sind keine bezahlte Werbung, sondern dienen nur zur Unterstützung dieses Beitrags.

Der Blog entsteht, während ich dabei bin andere Beiträge zu planen.

Zitat von Privat.

Ich starte meinen Beitrag mit einem Zitat, welches ich abgewandelt habe.

Das Original habe ich ja bereits auf meiner Startseite erwähnt.

Ich möchte euch einfach authentisch zeigen, was gerade so los ist. Nach einer „erfolgreichen Geburt“ meines Blogs wurde ich positiv von euren Rückmeldungen überrascht. Und schon springt mein Perfektionismus an.

Schreib was Schlaues! Schreib was Kluges! Schreib was Nachvollziehbares!

„What a F…….“

STOP! Nein Tina, das bist nicht Du.

Im Moment ploppen soviel Themen in mir auf. Ich kann mich denen nicht entziehen. Immer, wenn du denkst, #läuft bei Dir kommt das, was man Leben nennt.

Zwischen Loveletter, Projektarbeiten, Blogbeiträgen, Trauerphasen und eigenen Ansprüchen versuche ich mich zu finden. Was will ich? Was kann ich? Wer bin ich?

Ich möchte euch erzählen wie ich zu dem Thema Persönlichkeitsentwicklung gekommen bin und wie ich bis heute damit umgehe.

Vor gut 5 Jahren begann ich wegen meines unerfüllten Kinderwunsches aus einem Impuls heraus eine Gestalttherapie in Kombination mit einer Familienaufstellung. Ich wollte ergründen, warum ich noch nicht schwanger wurde.

Nachdem festgestellt wurde, dass ich physiologisch imstande bin ein Kind zu gebären und einen festen Partner hatte, wollte es dennoch nicht klappen. In meinem Tina Universum gehörte das ganz klar dazu.

Eine Familie.

Seit ich mich erinnern kann, wollte ich „Früh“ eine Mama sein. So haben wir in den ersten Jahre einfach mal darauf los geübt.

Ich kann euch sagen man beginnt Sachen zu entdecken über die man (oder zumindest ich), bis dahin noch nie nachgedacht habe.

Ich habe nach den ersten Monaten begonnen Apps zu führen, meine Temperatur zu messen, meine Körperflüssigkeiten zu beurteilen, ob ich in meiner fruchtbaren Phase bin.

Nach einigem Hin und Her bin ich dann durch meine damalige Kollegin bei einer Familienaufstellung gelandet. Zu dem Zeitpunkt, müsst Ihr wissen, habe ich nicht sonderlich an sowas geglaubt, ich war mehr so der Typ „eine Tablette hilft für alles“.

Homöopathie oder andere alternativen Methoden waren jenseits meiner Vorstellung. Um es in meiner Sprache zu sagen: „So ein Gruscht kann net helfen“

Ich habe mich darauf eingelassen und das erste Mal die überwältigende Wirkung von Energiearbeit gespürt. Das sind Erfahrungen, wenn man nicht an sowas glaubt, die man einfach nicht beschreiben kann.

Ich habe begonnen, die Muster meiner Eltern zu verstehen und die Entstehung meiner Wurzeln, sowie die Entwickelung meines Wachstums zu akzeptieren und liebevoll anzunehmen.

Dieser Prozess führte mich weit über das Thema Kinderwunsch hinaus und ich begann ein Gestaltherapie in Gruppen und Einzelsitzungen.

Hier begann ich meine Wünschen zu entdecken, Wege zu ebnen und meine „Rollen“ zu erkennen und das wichtigste, meine Masken fallen zu lassen.

Ich glaube auch das 95 % der Menschen kein bis wenig Bewusstsein für ihr wahres Ich haben. Oftmals schlüpfen wir auch unbewusst in dies Rollen Tochter/Sohn, Freund/Freundin… aus Schutz, Konditionierung… es mag viele Gründe haben.

Heute würde ich sagen, zu dieser Zeit ist einer der Grundsteine für die Entstehung dieses Blogs gepflanzt worden.

Diese monatlichen Sitzungen halfen mir dann auch sehr nach meiner damaligen Trennung und dem daraus resultierenden Burnout. Ich begann meine Muster zu verstehen. Im Verlauf meiner „Therapien“ ging der Übergang von der Gestalttherapie zum Hochsensiblen Coaching sehr fließend.

Den Link zur Geschäftsseite dieser tollen Frau finde ihr unter Links

Ich begab mich im April 2019 für 7 Wochen in eine Reha. Hier konnte ich auch viel Gelerntes umsetzten und vertiefen. Hier lernte ich ein Buch kennen, das einen weiteren Grundstein gelegt hat.

(Ich versuche euch das Buch zu verlinken , die Betonung liegt auf Versuch 🙂 )

Das Kind in dir muss Heimat finden“, von Stefanie Stahl.

Ich finde die Therapieansätze wobei ich sie lieber Selbstheilung Ansätze nennen möchte so hilfreich, dass ich Sie gerne in meiner Arbeit mit einbinden möchte.

Mir hat es sehr geholfen zu verstehen warum ich so ticke wie ich ticke.

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich mein Sonnenkind noch nicht fertig habe. Was das heißt, lest am besten selbst.

Zurück aus der Reha im Reallife arbeite ich bis heute jeden Tag an mir. Mal mehr, mal weniger, mal mit und mal ohne Erfolg. Aber Persönlichkeitsentwicklung ist ein lebenslanger Prozess.

Im vergangenen Jahr lerne ich die bunte Welt von Tobias Beck kennen.

Auch hier möchte ich euch einen

Link zu einem seiner Videos https://youtu.be/EGckpW_tk1w

zur Verfügung stellen, das mich inspiriert hat.

Es begann mit YouTube Videos, anschließend mit seinen Büchern und dem „Bewohnerfrei“-Podcast und im Juni dieses Jahres besuchte ich ein Seminar bei Tobi.

Ich merke, dass ich einen guten Zugang zu den Themen, die Tobi behandelt habe. Auf dem Seminar haben sich meine Grundbausteine zusammengefügt, eine Idee ist geboren und nun sitze ich hier und erzähle euch davon.

Aber warum mache ich das überhaupt?

Wie Eingangs beschrieben passiert gerade in meinem Leben wieder sehr viel auf kognitiver, spiritueller und emotionaler Ebene.

Ich versuche auf die erlernten Dinge zurückzugreifen, was gar nicht so einfach ist, wenn man ein Kopfmensch ist.

Wie mir das gelingt? Ich habe keine Ahnung! Was ich dafür tue ist, ich schreibe diesen Blog und nehme mir Auszeiten, rede mit Freunden und spüre wieder mehr in mich hinein.

Ich bin dankbar für jeden neuen Tag.

Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr könnt ein Stück mehr Bewusstsein für euer Leben mitnehmen, denn wie steht es zu Beginn des Betrags:

THE TIME IS NOW!!!!!!

Endlich! Unendlich!

Endlich! Unendlich!

Zeit Heute Gestern Morgen

Jahre Monate Woche Tage Stunden

Minuten Sekunden JETZT

Carpe Diem Hakuna Matata

Irgendwann ist jetzt Hätte ich mal….

Warum hab ich nicht… Aber Aber …. JETZT

86400 Euro? Jeden Tag? Was würdest du damit tun?

Die erste Regel ist: Alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank ein neues Konto mit neuen 86400 Euro für den kommenden Tag.

Zweite Regel: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei. Das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und du bekommst kein neues mehr.

Was würdest du tun??? Du würdest dir alles kaufen, was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch für alle Menschen, die du liebst. Vielleicht sogar für Menschen, die du nicht kennst, da du das nie alles nur für dich alleine ausgeben könntest. Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen, oder?

Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität: Jeder von uns hat so eine „magische Bank“. Wir sehen das nur nicht. Die magische Bank ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren, gestern ist vergangen.

Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro? Also fang an dein Leben zu leben!

Verfasser unbekannt

Meinen ersten Blogeintrag möchte ich damit starten.

ZEIT!

Bitte verzeiht, wenn es nicht chronologisch ist, mir schwirren so viele Gedanken im Kopf um her, die ich mit euch teilen möchte und dabei möchte ich nicht an meinem eigenen Anspruch scheitern.

Ein erster Lernbaustein für mich: Halte den Ball flach, bleib dir treu und sei einfach echt! Zeig den Menschen Tina!

In den letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub. Ich beschloss so viele schöne Dinge zu erleben. Ich werde endlich Freunde besuchen, die ich lange nicht gesehen habe. Ich werde mich ganz viel um mich kümmern. Ich werde auf mich achten, habe ich mir ganz fest vorgenommen. Doch dann passierte das!!!

Das Leben!!

Das Leben ist das was passiert, während Du dabei bist andere Pläne zu machen.

lt. Google wird John Lennon als Verfasser benannt

Ich wurde mit Vergangenem konfrontiert. Ich wurde mit Neuem konfrontiert. Ich wurde mit dem Tod konfrontiert. Ich wurde mit Gefühlen konfrontiert, die mich wie eine Lawine überrollt hat. Und plötzlich, so überraschend wie Weihnachten jedes Jahr stellte ich fest, das Leben ist nicht unendlich.

Die Bank hat das Konto für eine mir nahe stehende Person geschlossen.

Aus dem machen wir mal, wir schauen mal in zwei Wochen oder: „Ja klar nächstes Jahr nehmen wir das mal in ‚Angriff‘ wurde ein: „Wir sehen uns nie wieder“

Aus meinem „Ich fahre ein paar Tage weg“ ist nichts geworden. Hier habe ich in der Tat auf mein Gefühl gehört, was mir sagte, dass das zu viel ist. Ich beschloss recht schnell jeden Tag zu nehmen wie er kommt.

An einem Freitagmorgen 7:35 Uhr bekam ich eine Nachricht, die bereits so anfing:

Guten Morgen Tina

Verfasser Privat.

Wie lange hast du Urlaub?
Fährst du weg oder bleibst du hier?

Wenn Du hier bleibst …wann hättest Du Mal Zeit auf ’nen Kaffee vorbeizukommen?

Muss Dir etwas sagen und das am besten im persönlichen…

Diese Nachricht kam von einer mir nahe stehenden Person, aber zu diesem Zeitpunkt würde ich sagen flüchtig näherstehend. Wir hatten nicht den innigsten oder regelmäßigsten Kontakt. Ich wusste als ich das lass, was passiert ist. Natürlich sprangen alle gut konditionieren Schutzmechanismen an. Eine innere Stimme hat diese allerdings angeschrien… Das klang in etwa so: Glaubst Du ernsthaft, er schreibt Dir morgens um halb acht, wann Du zum Kaffee vorbeikommen möchtest. Ihr habt Euch erst vor 4 Tagen gesehen und habt darüber gesprochen, was Du im Urlaub machst.

Ja, aber das wird schon nix sein, er will halt einfach mit dir schwätzen.

Und während der innere Dialog im Gange war, sagt die Stimme der Vernunft: Tina, du weißt genau, was los ist. Triff dich mit ihm.

Am selben Tag ca. 4 Stunden später half kein Schutzmechanismus mehr. Ein anderer als gewohnt öffnetet mit Tür und da wusste ich es! Bei aller Förmlichkeit, die man wahrt, pochte der Schmerz in einem, die Atmung verändert sich, auch wenn man es mit aller Gewalt verhindern möchte.

Und auf einmal bist Du nicht mehr da.

Mit einmal wurde mir klar, dass ich keine private Erfahrung mit dem Tod habe. Beruflich habe ich schon einige Menschen auf Ihrem Weg begleitet, einige Angehörige getröstet und Kraft gewünscht. Aber im privaten?!

Als Kind hatte ich schon früh Erfahrungen mit Tod und Sterben gemacht. Meine MUM war Gärtnerin auf einem Friedhof. Ich war als Kind oft dort, habe in den Ferien mitgeholfen. Rückblickend würde ich sagen, hier hatte ich keinen Zugang zu meinen Gefühlen. Es war für mich normal.

In meiner Kindheit habe mich einige Menschen verlassen, die mir aus „gesellschaftlicher“ Sicht nahestanden. Man könnte meinen, das prägt einen Menschen. Tut es auch! Aber mich anderes als andere.

Ich hatte keinen emotionalen Bezug zu diesen Menschen. Ich habe nicht gelernt was es heißt traurig zu sein, was es heißt zu trauern, was es heißt zu vermissen, ganz nach dem Motto, das Leben geht weiter.

Heute mit 35 Jahren werde ich recht überwältigend damit bekannt gemacht. Die ganzen Gefühle, Erinnerungen und Verknüpfungen, die damit einhergehen.

  • Wo bitte ist das Kapitel: „Wie trauere ich richtig“ in der Gebrauchsanweisung für mein Leben?
  • Rational weiß ich, dass es beim Trauern kein richtig oder falsch gibt, aber mein innerer Antreiber möchte mich wohl vom Gegenteil überzeugen. Ich kann euch gar nicht sagen, was mich das an Kraft kostet, dieses Gefühl in mir liebevoll anzunehmen und es dennoch umzuwandeln. Was mir hierbei hilft, sind folgende Fragen:
  1. Ist der Gedanke realistisch?
  2. Hilft es mir gesünder zu werden?
  3. Hilft es mir das Ziel zu erreichen?

Die restlichen Tage vergingen wie im Flug. Ich hatte durchaus schöne Momente.

Ich war im Ländle spazieren, wie dies Foto zu Beginn des Textes. Ein schönes Stück Erde in Baden-Württemberg. Oder die Wärme und Sonne unter Palmen in einer Therme. Unter diese Momente mischten sich Phasen der Trauerbewältigung, Beerdigung planen, Tochter sein, Freundin sein und auch Tina sein.

Ich wurde gefragt, was das schönste war, was mir in meinem Urlaub passiert ist?

Im Affekt war meine Antwort was Nachvollziehbares, wie der Tag in der Therme. Heute mit Abstand und Gefühl würde ich sagen, die Erkenntnis der Endlichkeit des Lebens, einen wunderbaren Menschen auf seinen letzten Weg zu begleiten, neue Menschen kennenzulernen, die mich sehen und Lebensmomente mit meinen Lieblingsmenschen zu erleben.

Ich startete diesen Beitrag bewusst mit dem Gedicht, denn es triggert mich immer wieder an. Ich wünsche mir für dich auch einen Impuls, den du für dich mitnehmen kannst. Gerne darfst du diesen mit mir teilen, entweder in den Kommentaren oder in einer persönlichen Nachricht.

Hier ein Link zu Musik, die mich inspiriert und mich zum Nachdenken bringt: https://youtu.be/pqMz4ZHV3BY


Meinem Blog folgen

Ich bin Tina und einfach echt

3 Worte, leicht zu sagen und doch schwer zu beweisen. Aber muss ich mich beweisen?

Ich bin Christina. Meine Freunde nennen mich Tina, und ich bin einfach echt!

Du bist stark, haben Sie gesagt. Du schaffst das, haben Sie gesagt!

Du musst …, haben Sie gesagt. Aber wie ich das mache, haben Sie nicht gesagt. Kommt Dir das bekannt vor?

Dann lies unbedingt weiter.

„Wir nehmen es hin unglücklich zu sein, aus Angst vor Veränderung

Film:Eat Pray Love

Ich möchte etwas verändern! Ich möchte Euch dabei mitnehmen. Ich werde Euch auf meine Reise mitnehmen und ich freue mich darauf ein Teil Eurer Reise zu sein. Auf dieser Seite erfahrt ihr vieles aus meinen Leben, über die Narben die ich auf meinem Herzen trage , über die Lachfalten in meinem Gesicht, über Wegbegleiter, Freunde die zu Familie wurden, Menschen und Begegnungen die mich geprägt haben.

Ich möchte mit Euch inspirierende Texte, Gedichte, Geschichten, Filme und Lieder teilen. Ich möchte Eurer Geschichten hören!

Alles über mich von dem Knaller Jahr meiner Geburt bis zur Entstehung dieses Blogs lest ihr in der Rubrik ÜBER MICH 🙂

Links zu den Filmen, Lieder und Webseiten findet ihr in der entsprechenden Rubrik Videos, Bilder, Gedicht…

Oft wünschte ich mir eine Gebrauchsanleitung.

Wie reagiere ich bei einer Trennung? Wie mache ich ich bei einer Kündigung? Wie verhalte ich mich bei frohen Botschaften meiner Freundinnen?

All das sind und waren Hürden des Lebens, die phasenweise so überraschend kamen, dass ich manchmal froh gewesen wäre, wenn ich gewusst hätte, wie ich damit umgehen sollte.

Daher möchte ich in meinem Blog genauer auf Erlebnisse in meinem Leben eingehen, und Euch von meinen Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Situationen erzählen.

Hier freue ich mich über einen regen Austausch mit Euch.

Lange Rede , kurzer Sinn …

Viel Spaß in meiner Welt

IT’S ME, IT’S TINA

%d Bloggern gefällt das: